Dienstag, 13. November 2012

vermögen gerechter verteilen

am 13.10.2012 schaltete die arbeiterkammer in der zeitung "kurier" folgende entgeltliche anzeige:


wie die ak sich das aber im detail vorstellt, ist fürs erste nicht ganz klar. will die ak die gruppe der 11 % der haushalte, die mehr als eur 540.000,- netto-gesamtvermögen besitzen, zwangsenteignen? muss ich jetzt die hälfte meines landwirtschaftlichen betriebes mit einem eisenbahner oder einem gewerkschaftsfunktionär teilen?oder wird mit einer vermögenssteuer auf raten enteignet? oder vielleicht die vermögenszuwächse vielleicht sogar rückwirkend steuerlich abschöpfen?

man stelle sich vor, da hat jemand vor 50 jahren ein grundstück um ats 10.000,- gekauft, das jetzt eur 100.000,- wert ist. wird das jetzt verkauft, ist das eine wertsteigerung von ats 1.366.030,- oder in eur 99.273,-. hoffentlich liest das keiner der verantwortlichen in der ak.

die vermögensbesteuerung ist ja ein tolles ablenkungsmanöver. vielleicht ist nicht das steueraufkommen unser politisches problem nr 1. sondern die unfähigkeit der politiker nachhaltig zu haushalten? es ist viel angenehmer, die reichen und superreichen als feindbilder und böse spekulanten zu branntmarken als darüber nachzudenken, wie man unsere strukturen effizienter gestaltet.

und man bemüht sich zu behaupten, dass es eh nur die superreichen träfe. quatsch. die superreichen können sich oft aussuchen, wo sie ihr geld ausgeben und wo sie es versteuern. wenn da wirklich eine nennenswerte steuerleistung rauskommen soll, werden das zumindest die 11 % der haushalte mit mehr als eur 540.000,- netto-gesamtvermögen deutlich spüren. auch die bauern werden es spüren. wenn ein bauer 12 ha land besitzt in einer gegend, wo der boden eur 5,- pro qm kostet, sind das eur 600.000,- an marktwert.

p.s. wieviel kostet eigentlich ein solches inserat in einer zeitung? fällt das unter ordnungsgemäße verwendung der mittel und beiträge im sinne der zwangsmitglieder?

Donnerstag, 25. Oktober 2012

verzugszinsen-wucher

erst vor kurzem wurde ich bei einer nicht bezahlten rechnung mit verzugszinsen von 61,22 % effektiver jahreszinssatz konfrontiert. die rechnung hat sich letztlich als falsch herausgestellt. viel schlimmer sind die verzugszinsen für eine nicht einbezahlte haftpflichtversicherungsprämie. obwohl seit zwei jahren ein bankeinzug vereinbart ist, wurde die prämie nicht eingezogen. ein erlagschein vom august landete in der bezahlt-ablage, ein zahlungsfluss hat sich aber nicht bestätigt. zieht man vom aufpreis die kosten für porto und drucksorten ab, bleiben stolze 270 % verzugszinsen effektiv per jahr.


Freitag, 4. Mai 2012

bayern ein vorbild?

das bzö diskutiert das ende des föderalismus.

wenn bayern mit einer einzigen gesetzgebenden körperschaft auskommt, warum kommt dann österreich nicht auch mit einer aus?

nichts spricht gegen einheitliche bundesgesetze mit der möglichkeit, einzelne punkte auf dem verordnungswege auf landes-, bezirks- oder gemeinde-ebene zu regeln.


bahnfahren ist teuer, oder doch nicht?

zwei tickets st. pölten - wien.

eur 12,- versus eur 5,50. ist die öbb immer so teuer. oder hab ich was falsch gemacht? oder kam da der westbahn-zugausfall-zuschlag zum tragen?

abgabe zur abgabe

recht kurios mutet in nö. die eintreibung der gebrauchsabgabe an. die gebrauchsabgabe wird für die nutzung bestimmter einbauten auf öffentlichem grund eingehoben.

einem unternehmen wurde per 31.3.2012 die gebrauchsabgabe in der höhe von eur 112,- vorgeschrieben.

per 10.4.2012 folgte dann die vorschreibung der "verwaltungsabgabe zur gebrauchsabgabe" in der höhe von eur 7,27.

leben wir im steuerlichen absurdistan?

Samstag, 21. April 2012

viele politiker - viele (unnötige) gesetze

das bzö fordert das ende des föderalismus.

bayern kommt mit einer einzigen gesetzgebenden körperschaft aus. warum soll österreich nicht auch mit einer einzigen gesetzgebenden körperschaft auskommen? fällt die gesetzgebungsmöglichkeit auf landesebene, stehen auch die landtage in dieser form in frage. wozu braucht man pro bezirk bis zu fünf von der öffentlichen hand bezahlte parteisoldaten?

warum ist es nicht möglich, auf bundesebene gesetze wie die bauordnung oder ein jagdgesetz mit muss- und kann-richtlinien zu beschließen. die kann-richtlinien schaffen einflussmöglichkeiten der länder, die im verordnungsweg sonderlösungen ermöglichen.

Montag, 9. April 2012

sonderkündigungsrecht bei förderkürzungen

mit dem aktuellen schröpfpaket der öst. bundesregierung wurden auch kürzungen bei bausparprämien und pensionsvorsorge beschlossen. die menschen vorher in etwas hineinzutheatern und dann die daumenschraube anzusetzen, ist unfair. wenn solche zuschüsse gekürzt werden, müssen sie mit einem sonderkündigungsrecht verknüpft werden, das ein sanktionsloses aussteigen aus diesen programmen ermöglicht.

Montag, 26. März 2012

sondersteuer - amtsblatt - wiener zeitung

bestimmte veränderungen bei unternehmen müssen an das firmenbuch beim handelsgericht gemeldet und im amtsblatt zur wiener zeitung veröffentlicht werden. diese veröffentlichung ist im internetzeitalter nicht nur anachronistisch, sondern auch mit kosten im mittleren zweistelligen bereich verbunden. letzte bekannte rechnung einer fernwärmegenossenschaft eur 72,-.

es wäre nur logisch statt der zwangsweisen veröffentlichung im amtsblatt ein öffentlich zugängliches internet-firmenbuch zu installieren. wenn man bürger und unternehmen dazu verpflichten kann, online ihre steuererklärungen abzugeben, kann man auch vom staat erwarten, dass er auf die amtsblatt-sondersteuer verzichtet.

die wienerzeitung steht im eigentum der republik österreich.

Sonntag, 25. März 2012

sust-konto - mitarbeiter-beschäftigung by internet?

haben sie sich auch schon immer gefragt, warum das beschäftigen von menschen so kompliziert sein muss? warum kann das nicht so einfach sein wie das bestellen eines buches bei einem onlinebuchhändler?

das sust- oder sozial- und steuer-konto machts möglich. via smartphone wird eine beschäftigung vorangemeldet, mittels abschlussformular die tatsächliche leistung gemeldet. ein gewisser prozentsatz wird dem dienstnehmer ausbezahlt und ein bestimmter satz auf sein sozial- und steuerkonto überwiesen. auf dem sozial- und steuer-konto werden alle steuern und abgaben abgebucht und alle transferleistungen aufgebucht. am monatsende wird der saldo dem versicherten überwiesen.

näheres dazu im blog http://sust-konto.blogspot.com und im buch "österreich 2030 - strategien für die alpenrepublik".

funktionierendes pensionssystem gesucht?

unser pensionssystem ist ein sinnbild für die österreichische verwaltung. dass es viel einfacher geht, zeigt das dynamische pensionsystem.

es ist ...
+ fair,
+ nachvollziehbar,
+ transparent,
+ 100 % finanzierbar,
+ unendlich funktionierend,
+ vom versicherten beeinflussbar, jedoch nicht manipulierbar,
+ in jedes land der welt exportierbar,
+ dabei mit bis zu 90 % weniger verwaltungsaufand verbunden.
+ jede(r) kann in pension gehen, sobald er einen gewissen mindestanspruch erworben hat und
+ jede(r) kann dazuverdienen, so viel er will.

das detailkonzept finden sie unter http://dynamische-pension.blogspot.com und im buch
"österreich 2030 - strategien für die alpenrepublik".

Samstag, 24. März 2012

willkommen

willkommen im blog "genug gezahlt!"

ich hoffe, sie finden hier nützliche anregungen.

für ideen, anregungen und hinweise bin ich gerne empfänglich.

ich wünsche eine anregende gute lektüre!

hans kreimel